27.11.2017

Wolfgang Ellenberger mit Max Büchs-Award des DTB ausgezeichnet 

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Wolfgang Ellenberger (Mitte)wurde von DTB-Vizepräsident Thomas Heil (rechts) und Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler für sein ehrenamtliches Engagement im Tennis mit dem „Max Büchs-Award“ des Deutschen Tennis Bundes ausgezeichnet. Foto: Frank Hofen/hofmedia

In Überlingen am Bodensee trafen sich jetzt die Turnierveranstalter der etwa 50 internationale und nationale Tennis-Turniere umfassenden German Masters Series presented by Tretorn zu ihrer Jahrestagung. Für die Vertreter der Wilhelmshöhe Open des Kasseler Tennis-Clubs Bad Wilhelmshöhe, mit 25.000 Dollar Preisgeld plus Hospitality das höchstdotierte ITF-Turnier im Rahmen der Serie bei den Herren, gab es bei der DTB-Gala im Parkhotel St. Leonhard eine schöne Überraschung. Wolfgang Ellenberger, seit über 20 Jahren unermüdlich für die Wilhelmshöhe Open und den KTCW im Einsatz und der Mann für die technischen Dinge, wurde vom Deutschen Tennis Bund mit dem „Max Büchs-Award“ ausgezeichnet. Mit dem Preis, der an den Seriengründer Max Büchs (Unterhaching) erinnert, werden jährlich Personen aus dem Tennis-Sport geehrt, die im Sinne des Namensgebers vorbildliches ehrenamtliches Engagement zeigen.
In seiner humorvollen Laudatio bezeichnete Moderator Frank Hofen den 78-jährigen Wolfgang Ellenberger als „Dirigenten über Schlüssel und Schrauben“. Es vergeht kein Tag, an dem Wolfgang Ellenberger nicht auf der Anlage an der Burgfeldstraße ist und nach dem Rechten sieht - mit ausdrücklicher Genehmigung von Ehefrau Gisela, mit der er seit 55 Jahren verheiratet ist. Den Club-Job als Technischer Sportwart hat er zwar vor zwei Jahren abgegeben, praktisch führt er diesen aber in enger Abstimmung mit Nachfolger Andreas Heyer nahezu weiter aus.
„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, ich bin wirklich sehr gerührt und freue mich unheimlich über diesen Preis“, sagte er, nachdem er den Award aus der Hand des neuen DTB-Vizepräsidenten Wettkampfsport, Thomas Heil, und Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler erhalten hatte. „Solange ich gesund bin, mache ich das weiter“, erzählte Wolfgang Ellenberger, „ich fühle mich zehn Jahre jünger, bin gerne an der frischen Luft und mit jungen Leuten zusammen und es macht mir Riesenspaß.“ Aktiv Tennis spielt er beim KTCW bei den Herren 70, in deren Kreis er sich ebenfalls sehr wohl fühlt. Neben seinem Tennis-Engagement kümmert sich dert rüstige Rentner auch noch seit vielen Jahren um Senioren in einem Kasseler Altenheim.
Zu den ersten Gratulanten in Überlingen zählte Dr. Eberhard Engelmann, Turnierdirektor der Wilhelmshöhe Open. „Die Wilhelmshöhe Open und der KTCW ohne Wolfgang Ellenberger, das ist eigentlich unvorstellbar. Er hat diese Ehrung sehr verdient“, freute er sich mit dem Preisträger des Jahres 2017.
Den Award für das beste Turnier der German Masters Series erhielt in diesem Jahr der MLP-Tennis-Cup in Nußloch. Das Hallenturnier in der Metropolregion Rhein-Neckar zählt seit vielen Jahren zu den Aushängeschildern der Serie.

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Freuten sich mit Preisträger Wolfgang Ellenberger (Mitte) über die Award-Verleihung in Überlingen: Wilhelmshöhe Open-Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann (links) und Turnier-Mediensprecher Michael Küppers.
Foto: CE

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Preisträger Wolfgang Ellenberger (2.v.r.) mit Ehefrau Gisela (2.v.l.), Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann und Christine Engelmann. 
Foto: mikü

 

Kasseler Finalist Seriensieger, Termin für 2018 steht fest

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Gesamtsieger der German Masters Series: Jan Choinski, Finalist der Wilhelmshöhe Open 2017.
Foto: Dieter Schachtschneider

Jan Choinski (TC Münster Münstermaifeld) bei den Herren und Katharina Hobgarski (BASF TC Ludwigshafen) sind die Gesamtsieger der German Masters Series presented by Tretorn. Den nordhessischen Tennis-Fans ist Choinski vom Finale der diesjährigen Wilhelmshöhe Open bestens bekannt, das er gegen Jurgen Zopp verlor. Der 21-Jährige gewann darüber hinaus die Turniere in Essen, Wetzlar und Karlsruhe und war in Trier im Halbfinale. In Kassel hatte Choinski im Sommer noch auf Platz 494 in der Weltrangliste gestanden, im Oktober erreichte er mit Platz 289 das beste Ranking seiner Karriere. Mit Elmar Ejupovic (3.), Louis Wessels (4.), Dominik Böhler (6.) und Lukas Rüpke (10.) sind vier weitere Spieler, die in diesem Jahr in Kassel dabei waren, unter den Top-Ten. Erstmals bekamen die GMS-Seriensieger auch ein Preisgeld von 5.000 Euro. „Wir freuen uns sehr über die Entwickung von Jan Choinski, der bei den Wilhelmshöhe Open einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat und darüber, dass immerhin die Hälfte der zehn Besten der GMS-Punktewertutung bei uns aufgeschlagen hat“, sagt Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann.
Der Termin für die Wilhelmshöhe Open im kommenden Jahr ist auf bewährtem Kalender-Platz vom 15. bis 22. Juli.

DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard und DTB-Vizepräsident Wettkampfsport Thomas Heil informierten bei der Veranstaltertagung über aktuelle und künftige Entwicklungen. Mit einem Gesamtpreisgeld von 864.400 Euro für die German Masters Series, weltweit in dieser Form eine der herausragenden Serien, gab es im Vergleich zum Vorjahr (746.900 Euro) nochmals eine starke Erhöhung.
Einen Wechsel wird es ab kommendem Jahr beim Ballpartner geben. Für Tretorn, in den vergangenen drei Jahren Lieferant für die Spielbälle, steigt Wilson ebenfalls für drei Jahre ein. Gespielt wird dann bei den GMS-Turnieren mit dem im Rahmen der neuen Kooperation mit dem DTB eigens entwickelten Ball „DTB Tour“, der auch in der Tennis-Bundesliga und bei den Deutschen Meisterschaften bereits im Einsatz ist.

Weitere Informationen zur Jahrestagung und zur German Masters Series unter www.dtb-tennis.de

 

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