06.09.2015

Wilhelmshöhe Open: Wild Card für Top-Junior

Ein gewisser Stanislas Wawrinka spielte 2001 als junger Mann bei den Wilhelmshöhe Open des KTC Bad Wilhelmshöhe. Der Schweizer überstand beim höchstdotierten ITF-Tennis-Tunrnier in Deutschland die Qualifikation nicht. Zwei Jahre später gewann Wawrinka das Junioren-Turnier bei den French Open. Der lange Weg in Richtung Weltspitze begann. 2008 wurde er an der Seite von Roger Federer Doppel-Olympiasieger, 2014 holte er sich den Titel bei den Australian Open und mit dem Schweizer Team den Davis-Cup. Letzten Sonntag dann siegte Stan Wawrinka mit einer überragenden Leistung im Finale gegen Novak Djokovic bei den French Open. "Stan the Man" oder "Stanimal", das ist ganz sicher, hat sich endgültig unter den Top Five der Welt etabliert.

Wawrinka, den treuen Wilhelmshöhe Open-Fans als sympathischer Eid- und Zeitgenosse immer noch in allerbester Erinnerung, ist das aktuell beste Beispiel des Turnier-Mottos "Heute schon die Stars von morgen sehen". Das wird auch bei der 18. Auflage der Wilhelmshöhe Open vom 12. bis 19. Juli an der Burgfeldstraße nicht anders sein. Zurzeit stehen zehn Spieler der letzten Wilhelmshöhe Open-Jahre unter den Top 150 im ATP-Ranking, vier unter den Top 100. Weitere werden in diesem Jahr den Sprung schaffen. Um das Leitmotiv zu unterstreichen, hat Veranstalter KTC Bad Wilhelmshöhe 1896 seine Wild Card bereits frühzeitig vergeben.

Erstmals können in diesem Jahr Teilnehmer des ITF Junior Masters 2015 (die TOP 8 im ITF-Junior Ranking U 18), das im April in Chengdu/China stattfand, bei ITF-Turnieren der Plan German Masters Series presented by Tretorn eine Wild Card fürs Hauptfeld erhalten.

Die Wild Card für die Wilhelmshöhe Open bekommt der Spanier Jaume Munar, der im ITF-Jahresend-Ranking 2014 die Saison als fünftbester Junior der Welt abschloss. Im Januar 2015 erreichte er sein höchstes Junioren-Ranking mit Platz drei. 2014 stand der 18-Jährige im Junioren-Finale der French Open.

"Wir ziehen diese Option, stellen gerne eine Wild Card zur Verfügung und freuen uns auf einen der weltbesten Junioren bei den Wilhelmshöhe Open", erklärt Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann, der die gemeinsame Initiative von ITF und Deutschen Tennis-Bund unterstützt.

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